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| Labor | : | (03641) 88 55 35 |
| Dr. E. Einax | : | (03641) 88 55 23 |
Mikrobiologische Untersuchungen von Futtermitteln werden seit Dezember 2007 im Labor des Tiergesundheitsdienstes durchgeführt. Dabei steht die Bestimmung und Differenzierung der in den Futtermitteln vorhandenen Mikroorganismen sowie die Beurteilung der Fütterungstauglichkeit im Mittelpunkt.
Die Futtermittelproben werden zunächst sensorisch und mikroskopisch (u. a. auf tierische Schädlinge, Pilzelemente) untersucht. Danach wird mittels kultureller Anzüchtung der Keimgehalt (KBE pro g Futtermittel) festgestellt. Vorhandene Schimmelpilze, Hefen oder Bakterien werden bestimmt. Nach Vergleich mit Orientierungswerten werden die Futtermittel mikrobiologisch bewertet.
Ein erhöhter Gehalt an Schimmelpilzen, Hefen und Bakterien in Futtermitteln kann sich negativ auf die Tierleistung und Tiergesundheit auswirken. Insbesondere bei Hochleistungstieren können verdorbene Futtermittel zu Stoffwechselstörungen, Verdauungsstörungen unterschiedlichster Art und Intensität, erhöhter Infektanfälligkeit infolge der Schwächung des Immunsystems, zum Nachlassen reproduktiver Leistungen, zu verminderter Futterinhaltsstoffausnutzung, Verringerung der Schlachtkörperqualität und zu Fressunlust bis hin zur Futterverweigerung führen.
Untersuchungsdauer von Futtermitteln auf Fütterungstauglichkeit: 5 - 7 Arbeitstage
Bitte bei der Einsendung von Futtermitteln beachten:
- Anschreiben vollständig ausfüllen (Probenart, Adresse).
- Bitte für Rückfragen auch Tel. und Fax-Nr. angeben.
- Von offensichtlich abweichenden Futterpartien gesonderte Probe entnehmen.
- Bitte in sauberen Behältnissen einschicken.
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